Aktuelles

450 Euro Spende gehen an Hospiz in Eschwege

Werra Rundschau am Montag, den 6. Oktober 2025

Voller Dankbarkeit und Freude nahmen Brigitte Kiese, die Geschäftsführerin des Hospizes Meißnerblick, und Kerstin Brübach, die Pflegedienstleiterin, am Freitag von Bianka Kerves und Christiane Döring, den Organisatorinnen der Veranstaltung „Klein-aber-fein – Völkershausen öffnet die Tore“, die Spende in Höhe von 450 Euro entgegen, die ihnen symbolisch in Form eines von einem Teilnehmer eigens für die Klein-aber-fein-Veranstaltung hergestellten Kaffeebechers und des von der Wanfrieder Stadtzeitung „Der Wannefredder“ erstellten Flyers überreicht wurde.

Die Teilnehmenden der Völkershäuser Veranstaltung vom 15. Juni waren sich nach deren erfolgreichen Abschluss schnell einig geworden, dass sie den Großteil ihrer Spenden dem Hospiz Meißnerblick zugutekommen lassen wollten. Im Anschluss an die Spendenübergabe wurde den Überbringerinnen der Spende in einem von der Pflegedienstleiterin Kerstin Brübach informationsreich und engagiert geführten Rundgang ein überaus beeindruckender Einblick in die Arbeit und die Philosophie des Hospizes übermittelt.

Albunger Bürger übergeben 440 Euro an das Hospiz Eschwege

 

Eine Spende mit Herz: Der Ortsbeirat Albungen übergab am 5. August 2025 eine Spende in Höhe von 440 Euro an das Hospiz Eschwege. Das Geld stammt aus verschiedenen gemeinschaftlichen Aktionen, mit denen die Bürgerinnen und Bürger des Dorfes in den vergangenen Monaten Geld für einen guten Zweck gesammelt hatten.

Die Spendensumme kam unter anderem durch eine gemeinsame Silvesterfeier zustande, bei der am Ende Restbeträge gesammelt wurden, sowie durch das beliebte jährliche Adventsfenster zur Weihnachtszeit. Bei dieser Aktion gestalten Albunger Familien ihre Fenster festlich, während sich Nachbarn zu geselligen Abenden mit Liedern, Geschichten und kleinen Leckereien treffen. Einige Gastgeber entschieden sich, ihre Erlöse aus diesen Abenden für das Hospiz zu spenden.

Auch der Heimat- und Verschönerungsverein sowie der Radfahrverein Albungen beteiligten sich an der guten Sache und spendeten ihre Erlöse aus eigenen Veranstaltungen für das Hospiz.

Frau Brigitte Kiese, Vorsitzende des Hospiz- und PalliativNetz Werra-Meißner, nahm die Spende dankend entgegen und betonte die Bedeutung solcher Zuwendungen: „Wir sind darauf sogar angewiesen, weil nicht alle Kosten durch die Krankenkassen ersetzt werden. Wir haben noch keine Erfahrungswerte, aber wir rechnen damit, jährlich rund 100.000 Euro durch Spendengelder aufbringen zu müssen – und hier zählt wirklich jeder Cent.“

Durch ihre Spende tragen der Ortsbeirat sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger Albungens zur Stärkung des Miteinanders in der Region bei.

Sanfte Klänge vom Klavier

Regelmäßig haben die Gäste, deren Zugehörigen und auch die Mitarbeitenden des Hospizes Meißnerblick das Glück, dass sie Frau Kornelia Kupski’s Können am Klavier lauschen können.

Die Kantorin und Organistin bereichert das Hospiz mit wunderschönen, oft klassischen Stücken – mal fröhlich, mal etwas melancholisch.

Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass Frau Kupski uns nach Möglichkeit jede Woche besucht und uns in die wunderbare Welt der Musik eintauchen lässt.

Aktiv-pro spendet Sauerstoffkonzentrator

https://www.aktiv-pro.de/category/aktuelles/ veröffentlicht am 20. August 2025 | abgerufen am 28.08.2025

„Am vergangenen Freitag haben wir dem Hospiz Meißnerblick einen mobilen Sauerstoffkonzentrator im Wert von 4.690 Euro übergeben. Mit dem Gerät hoffen wir, den Gästen des Hospizes mehr Bewegungsfreiheit schenken und den ein oder anderen besonderen Moment ermöglichen zu können.

Wir danken für die wertvolle und stets gute Zusammenarbeit und wünschen dem Hospiz auch in Zukunft alles Gute.“

Neue Möglichkeit Ihre Erfahrung zu teilen

Sie möchte gerne Ihre Eindrücke bei uns teilen? Dazu haben wir Ihnen auf unserer Homepage eine Möglichkeit eingerichtet.

Gerne können Sie uns dort Ihre Erfahrungen schildern. Klicken Sie hierzu einfach auf die folgende Abbildung oder folgen Sie dem abgebildeten Weg.

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„Eis-Party“ zu Gunsten des Hospizes

   

Alloheim Geriatrie-Zentrum „Rhenanus“ spendet für das Hospiz Meißnerblick

Am 03.08.25 war es wieder soweit. Das Geriatrie Zentrum Rhenanus lud zum Eis schlemmen für den guten Zweck ein. Für 7 Euro, konnten Bewohner, Angehörige sowie Gäste so viel Eis essen wie sie wollten. Dieses Jahr ging die Spende an das Hospiz Meißnerblick in Eschwege, welches dieses Jahr eröffnet hat.

https://www.alloheim.de/pflege-bad-sooden-allendorf/aktuelles/spende-an-das-eschweger-hospiz | veröffentlicht am 19.08.2025

Hospiz erhält Spende bei der Aufführung des Staufenberger Puppentheaters

Werra Rundschau am 26.08.2025, Seite 5

Jubelnde Kinder und zwei große Spenden sind das Ergebnis von starker Zusammenarbeit und jeder Menge Unterstützung. Denn bevor das Staufenberger Puppentheater seine zirka 115 Zuschauer mit dem Stück „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ in ein spannendes und zugleich lustiges Abenteuer entführte, kamen insgesamt 2000 Euro zwei Spendenzwecken zugute. Ermöglicht wurde die Kooperationsveranstaltung im Mehrgenerationenhaus (MGH) Weidenhausen durch Sylvia Weinert, Kulturbeauftragte des Werra Meißner-Kreises, und die Kulturinitiative 3Events.

„Mir ist wichtig, dass kulturelle Veranstaltungen erschwinglich sein müssen“, sagt Sylvia Weinert. Kultur müsse für alle zugänglich sein. Hinzu kommt, dass es sowohl der Kulturbeauftragten als auch Landrätin Nicole Rathgeber wichtig sei, mehr kulturelle Angebote für Kinder zu schaffen. Ebenso ist es Ziel der Kulturinitiative 3Events, Veranstaltungen für alle Altersklassen anzubieten. Sehr gut gefüllt mit gespannten Besuchern war der Raum mit der imposanten Bühne des Puppentheaters in Weidenhausen am Freitagnachmittag. Unterstützt wurde die Veranstaltung mit 1000 Euro von der Sparkasse WerraMeißner sowie mit 750 Euro von Lotto Hessen. Gleichzeitig blieben die Kosten laut Sylvia Weinert gering, weil Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans das MGH für die Veranstaltung kostenfrei zur Verfügung stellte, Hausmeister Erwin Raschner den Nachmittag zusätzlich mit kostenloser Raumpflege unterstützte. Sichtlich begeistert war Sylvia Weinert über diesen Einsatz, dankte zudem Lena Sippel, die ab September ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur beim Kreis beginnt, und Lena Morgenstern, die als erste beim Kreis das Praxisjahr 16 Plus absolvieren möchte.

2000 Euro für den guten Zweck: (von links) Sylvia Weinert, Mario Schorm Sparkasse Werra-Meißner, Alisa Wetzel, Sandra Grahl und Konstantinos nigen jungen Besuchern. © Foto: Eden Sophie Rimbach

 

Dank der Unterstützung und des hohen Zuspruchs blieben letztlich 2000 Euro, mit denen die Kulturbeauftragte und 3Events gute Zwecke in der Region unterstützen wollten. Sylvia Weinert und Konstantinos Panou, erster Vorsitzender und einer der Gründer der Kulturinitiative 3Events, waren sich bei den Spendenzielen schnell einig. 1000 Euro kommen dem Eschweger Tierheim, weitere 1000 Euro dem stationären Hospiz Meißnerblick zugute. Alisa Wetzel, Assistenz der Hospizleitung, erklärte, wie das Team die Bedürfnisse der Gäste und deren Angehöriger im Blick hat. Ihnen entstehen für den Aufenthalt keine Kosten, doch während 95 Prozent der „anerkannten Kosten“ von den Krankenkassen getragen werden, müsse der Rest jährlich neu durch das Hospiz erbracht werden. „Jeder kleine Beitrag hilft uns“, so Alisa Wetzel. Für das Tierheim dankte die erste Vorsitzende Sandra Grahl.

Die Begeisterung über das Puppentheaterstück war quer durchs MGH deutlich zu hören. Sylvia Weinert hat das Puppentheater bereits mehrfach in den Kreis gebracht, sagt, dass schon eine Freundschaft zu den Akteuren entstanden sei. Und sie verspricht: „Es wird sicher nicht die letzte Veranstaltung sein mit der jungen Kulturinitiative.“

 

Gedenkfeier für An- und Zugehörige der Verstorbenen im Hospiz Meißnerblick

Einen geliebten Menschen, der seine letzte Lebenszeit im Hospiz verbringt, bis zum Schluss zu begleiten, das ist eine anspruchsvolle, aber auch bereichernde Erfahrung. So erleben es viele An- und Zugehörige. Auf den eigentlichen Abschied folgt meist ein längerer Trauerprozess, der für jeden von uns individuell verläuft. Was dabei fast immer gut tut: Zu wissen, dass wir nicht alleine sind – weder mit unserer Trauer noch mit der Erinnerung an die verstorbene Person.

Etwa alle vier bis sechs Monate findet im Hospiz Meißnerblick in Eschwege eine Gedenkfeier für die An- und Zugehörigen der in der zurückliegenden Zeit verstorbenen Hospizgäste statt. Eine Gedenkfeier mit kleinen gemeinsamen Ritualen und viel Raum für Austausch untereinander sowie mit den Mitarbeitenden des Hospizes. Schon das Aussprechen der Verstorbenen-Namen kann viel bedeuten, ebenso das Wachrufen von gemeinsamen Erinnerungen und das Erzählen davon, wie es „danach“ weitergegangen ist und wie es sich jetzt anfühlt

Am 23. Juli 2025 hat nun die erste Gedenkfeier für An- und Zugehörige der bis Ende Mai 2025 Verstorbenen im Hospiz Meißnerblick stattgefunden.

 

 

 

Dazu wurde im Gemeinschaftsraum in der Mitte eines Stuhlkreises ein Herz aus rotem Tuch ausgelegt. Darauf lagen bunten Laubblättern nachempfundene Papierblätter – insgesamt 36 für all diejenigen, die sich in dieser Zeit im Hospiz auf die Reise begeben haben.

 

Diese Blätter werden für jeden verstorbenen Hospizgast an der Wand zum Raum der Stille in einen Bilderrahmen angebracht. Darauf stehen die Namen der Verstorbenen sowie das Geburtsdatum und der Todestag. Neben jedem Blatt lag ein sogenanntes „Seelchen“, das für jede:n Verstorbene:n nach seinem Versterben im Gemeinschaftsraum an einer Korkenzieherweide aufgehangen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Pianist Luca Hettling eröffnete die Veranstaltung mit der Mondscheinsonate von Beethoven am Klavier. Brigitte Kiese begrüßte die anwesenden An- und Zugehörigen und erklärte, dass die Gedenkfeier auch Raum zum Austausch untereinander und mit den Mitarbeitenden geben soll.

Trauer bedeute nicht nur „loslassen“, sondern auch „verbinden“. Es sei sehr wertvoll die gelebten Verbindungen in eine bereichernde Erinnerung zu verwandeln und diese fest in seinem Herzen zu tragen.

 

 

 

 

 

Mitarbeitende des Hospizes lasen dazu einige passende Zitate vor wie etwa von R.M. Rilke:

„Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.“

Im Anschluss wurde für die Verstorbenen in der Reihenfolge ihres Versterbens jeweils eine Kerze entzündet und von den Mitarbeitenden zu dem jeweiligen Blatt gestellt. Eine Kerze für einen Menschen zu entzünden bedeute, ihm nahe zu sein und seiner zugedenken.

 

 

 

 

 

 

 

Mit einer sich anschließenden Meditation wurden die Anwesenden eingeladen, sich an spezielle Situationen mit den Verstorbenen zu erinnern. Im Folgenden konnten die An- bzw. Zugehörigen das Blatt „ihres“ Verstorbenen sowie das entsprechende „Seelchen“ an sich nehmen.

Verschiedene Wünsche wurden den Verstorbenen im Anschluss mit auf den Weg gegeben, um dann deren Seelen symbolisch durch den Flug von 10 Tauben freizugeben, die ihren Weg nach Hause in ihren Schlag fanden. Dazu wurden die Anwesenden auf die Terrasse gebeten.

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die An- und Zugehörigen untereinander und mit den Mitarbeitenden über die Zeit im Hospiz und die Zeit danach austauschen. Dabei war für den ein oder anderen „schön“ zu sehen, dass man mit seiner Trauer nicht allein ist.