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Sägeübungen ergaben tolles Deko-Stück zur Weihnachtszeit für das Hospiz Meißnerblick

Sägeübungen des Auszubildenden Breitner der Holzwerkstatt Ludwig aus Wfd.-Aue ergaben ein tolles Deko-Stück zur Weihnachtszeit für das Hospiz Meißnerblick

Um sich mit Sägearbeiten vertraut zu machen, hat Björn Ludwig dem Auszubildenden Breitner (1.Lehrjahr) den Auftrag erteilt, mit der Stichsäge an Euro-Paletten ein paar Übungen vorzunehmen. Daraus entstanden drei einzigartige Deko-Stücke zur Weihnachtszeit. Die Idee, eines davon dem Hospiz Meißnerblick zu spenden hatte Bernd Ludwig, weil ein Familienmitglied vor Kurzem im Hospiz so liebevoll betreut wurde – eine tolle Idee!

Das gesamte Team des Hospizes Meißnerblick hat sich riesig über die neue Dekoration gefreut. Das Deko-Stück hat einen schönen Platz im Eingangsbereich gefunden und empfängt nun zur Weihnachtszeit Besucher, Mitarbeiter und Gäste im Hospiz.

 

Eschweger Partyband Red übergibt Spende an Hospiz Meißnerblick

Werra Rundschau am 10.12.2025

Musik für den Abschied

Den Erlös des Benefizkonzerts übergab Gitarrist und Sänger Marcel Philipp von der Eschweger Partyband Red an Brigitte Kiese, Geschäftsführerin des Hospizes Meißnerblick in Eschwege. © Foto: Marius Gogolla

Eschwege – Gute Dinge sollten unterstützt werden. Das denken sich auch die sechs Mitglieder der bis über die Grenzen des Werra-Meißner-Kreises hinaus bekannten Eschweger Partyband Red, die jedes Jahr ein Benefizkonzert veranstalten, um soziale Einrichtungen und Institutionen im Landkreis zu unterstützen.

In diesem Jahr haben sich die Musikerinnen und Musiker dazu entschieden, das bei dem Auftritt im Bowlingcenter La Bowlera in Eschwege gesammelte Geld an das Hospiz Meißnerblick in Eschwege zu spenden. Zusammengekommen sind dabei 1800 Euro, die Gitarrist und Sänger Marcel Philipp kürzlich an Hospiz-Geschäftsführerin Brigitte Kiese übergeben hat.

„Die wertvolle Arbeit, die hier von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vollbracht wird, ist unbedingt unterstützenswert“, sagte Marcel Philipp. Den Gästinnen und Gästen – so werden die Menschen genannt, die ihren letzten Lebensabschnitt im Hospiz verbringen – werde hier ein würdevoller Abschied in Ruhe und Frieden ermöglicht, so Philipp.

Hospiz-Geschäftsführerin Brigitte Kiese gab dem Musiker einen Einblick in die Arbeit des Hospizes. Sie zeigte die Seelchen, an Fäden schwebende Federn, die aufgehängt werden, wenn ein Gast oder eine Gästin stirbt, erklärte die Rituale, die nach dem Tod vollzogen werden und führte durch die verschiedenen Bereiche des Hospiz-Gebäudes am Meißnerring.

„Da wir nicht zu 100 Prozent gefördert werden, sind wir auf Spenden angewiesen“, sagte Brigitte Kiese. Etwa 100.000 Euro müssten pro Jahr zusammenkommen, um die Kosten des Hospizes zu decken. „Deshalb sind wir wirklich dankbar über jede Spende, die wir erhalten.“ Weitere Informationen zur Arbeit des Hospizes und Möglichkeit des Spendens gibt es unter hospiz-eschwege.de Kontakt unter Tel. 0 56 51/33 96 00 und per Mail an info@hospiz-eschwege.de.

 

Rallye für den guten Zweck

Werra Rundschau am 6. Dezember 2025

Eschweger Familie sammelt Spenden für Hospiz auf Tour durch Italien

 

 

Eschwege – Dolce vita mal anders: In acht Tagen auf einer Strecke von 2000 Kilometern vom Ötztal in Österreich bis in den Süden Italiens nach Sizilien – das ist die Rallye „Jupiter’s Flash“. An der abenteuerlichen Fahrt durch die Berglandschaften Norditaliens entlang der von Zypressen gesäumten Straßen der Toskana bis zu den felsigen Mittelmeerküsten Süditaliens hat Familie Menne aus Eschwege teilgenommen. Zusammen mit ihrem Sohn Gregor haben Matthias und Katharina als Team „Nordhessen-Menniaks“ in einem Mercedes-Benz 230 CE aus dem Jahr 1989 die Strecke auf sich genommen – mit dem Ziel, Spenden für das Hospiz Meißnerblick in Eschwege zu sammeln.

Los ging es für Familie Menne zu Beginn der Herbstferien – Sohn Gregor besucht noch die Schule – in Richtung Süden. Am Starttag der Rallye am Samstag, 4. Oktober, sammelten sich die Fahrerinnen und Fahrer der insgesamt 100 Autos im österreichischen Ötztal und starteten von dort los in Richtung Verona in Italien. Alleine der erste der acht Streckenabschnitte war etwa 300 Kilometer lang. „Leider hatten wir kurz nach dem Start eine Panne“, erzählt Matthias Menne. Der ältere Mercedes konnte zwar repariert werden, weil die Mennes aber dadurch Zeit verloren hatten, entschlossen sie sich, für die nächsten Streckenabschnitte auch die Autobahnen zu nutzen, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen – schließlich wollten sie die Zieleinfahrt auf Sizilien nicht verpassen.

Zwar lautet der Ehrenkodex der Rallye: kein GPS, kein Navi und keine Autobahn. Aber: „Bei der Rallye ging es nicht ums Gewinnen“, sagt Katharina Menne-Vogler. Vielmehr sei es darum gegangen, die imposante Landschaft zu genießen und verschiedene Aufgaben aus dem Rallye-Roadbook auf den Streckenabschnitten zu erfüllen. „Eine Aufgabe war zum Beispiel, auf einem Esel sitzend Spaghetti zu essen“, so die Eschwegerin.

Ziel der Rallye durch Italien war es, eine Spendensumme von über 1000 Euro für das Hospiz Meißnerblick in Eschwege zu sammeln. Über die Spenden-Plattform betterplace.org schaffte es Familie Menne schließlich, insgesamt 1225 Euro zu sammeln. Mit der Spende wolle die Familie die wichtige Arbeit des Hospizes unterstützen, so Katharina Menne-Vogler. „Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern, die das möglich gemacht haben“, so Familie Menne. Die Hospiz-Leitung um Geschäftsführerin Brigitte Kiese möchte das gespendete Geld zur Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage für das stationäre Hospiz nutzen.

Weil das Hospiz nur zu einem gewissen Anteil Fördergelder erhält, müssen die restlichen Ausgaben über Spendengelder finanziert werden. „Wir benötigen pro Jahr etwa 100.000 Euro an Spendengeldern“, sagt Brigitte Kiese vom Hospiz Meißnerblick. „Deshalb sind wir froh über jede Spende, die uns erreicht und bedanken uns herzlich bei Familie Menne.“

Die Spendenaktion für eine Photovoltaikanlage für das Hospiz Meißnerblick in Eschwege gibt es unter betterplace.org/de/projects/147237

 

Überraschung vom Frauenchor Werraland Eschwege zum Nikolaus

Der Frauenchor Werraland Eschwege hat den Gästen, Angehörigen, Besuchern und Mitarbeitenden des Hospizes Meißnerblick eine Überraschung bereitet und einige Advents- und Weihnachtslieder zu Gehör gebracht. Eine besondere Veranstaltung, wurden doch einige Emotionen bei allen Beteiligten geweckt.

Im Anschluss wurden die Sängerinnen und der Chorleiter zu einer Tasse Kinderpunsch und Kaffee eingeladen. Dazu wurden Weihnachtsplätzchen serviert/angeboten. Zum Schluss spendete der Chor dem Hospiz 50,00 €, übergeben durch die Vorsitzende Gudrun Jähnchen, die Kassiererin Silvia Hartmann und dem Chorleiter Michael Schröter.

Das Team des Hospizes Meißnerblick bedankt sich herzlich!!!

Besuch von den Grünen Damen

Am 4. Dezember 2025 durfte das Hospiz Meißnerblick die Grünen Damen empfangen. Bei einem Rundgang konnten sie sich einen Eindruck von der Arbeit im Hospiz machen und weitere Fragen wurden im Gespräch beantwortet. Sie ließen ebenfalls eine Spende für das Hospiz da. Wir bedanken uns für den Besuch und das damit verbundene Interesse an unserer Arbeit sowie die übergebene Spende ganz herzlich.

 

 

Kirchenensemble Frankershausen spendet Erlös vom Chor-Konzert dem Hospiz

Ulrike Hildebrandt vom Kirchenensemble Frankershausen überraschte das Team vom Hospiz Meißnerblick mit einer Spende von 350 Euro, die anlässlich eines gemeinsamen Konzerts mit dem Chor Dynamis aus Frankenberg eingespielt wurden.

Freudig nahmen Marina Krischeu und Brigitte Kiese die Spende entgegen und verabredeten mit Ulrike Hildebrandt für die nahe Zukunft ein Chorkonzert im Hospiz.

-Text aus der Werra-Rundschau am 2. Dezember 2025, aus dem Artikel „Spenden für den guten Zweck; Vereine, Initiativen und Institutionen beweisen Solidarität und Mitmenschlichkeit“

Spende statt Weihnachtsgeschenke: Micha’s Hairdesign spendet 800 € an das Hospiz

Micha’s Hairdesign spendet Hospiz Meißnerblick | 800,00 Euro für Menschen, die besonders viel Liebe und Wärme brauchen

 

 

 

 

Das Team von Micha’s Hairdesign (Bei der Marktkirche 2 in Eschwege) hat kürzlich der Pflegedienstleitung des Hospizes Meißnerblick Kerstin Brübach eine Spende von 800,00 Euro übergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geld, das Friseurmeister Michael Siebert üblicherweise für Weihnachtsgeschenke für Kunden ausgibt. Die Freude war auf beiden Seiten groß.

Auf der einen Seite tut es gut Geld für einen sinnvollen Zweck zu spenden und auf der anderen Seite ist die Freude groß, wenn Spender dazu beitragen, die Finanzierungslücke für die Versorgung der Menschen im Hospiz (jährlich ca. 100.000 Euro) zu schließen.

Ein herzliches Dankeschön dafür vom gesamten Hospizteam.

2. Gedenkveranstaltung im Hospiz Meißnerblick

Text aus der WR am 04.11.2025, Seite 5

Trauer bedeutet loslassen und verbinden

Hospiz Meißnerblick: Zweite Trauerfeier für dieses Mal 32 verstorbene Klienten

Die An- und Zugehörigen der 32 im Hospiz Meißnerblick von Anfang Juni bis Ende August verstorbenen Gäste, kamen voller zwiespältiger Gefühle zur zweiten Gedenkfeier ins Hospiz Meißnerblick. Den trauernden Hinterbliebenen wurde verdeutlicht, dass Trauer nicht nur „loslassen“ bedeute, sondern auch „verbinden“. Es sei sehr wertvoll, die gelebten Verbindungen in eine bereichernde Erinnerung zu verwandeln und diese fest in seinem Herzen zu tragen. Schon das Aussprechen der Verstorbenen-Namen kann viel bedeuten, ebenso das Wachrufen von gemeinsamen Erinnerungen und das Erzählen davon, wie es „danach“ weitergegangen ist und wie es sich jetzt anfühlt.

Etwa alle vier bis sechs Monate findet im Hospiz Meißnerblick in Eschwege eine Gedenkfeier für die An- und Zugehörigen der in der zurückliegenden Zeit verstorbenen Hospizgäste statt. Eine Gedenkfeier mit kleinen gemeinsamen Ritualen und viel Raum für Austausch untereinander sowie mit den Mitarbeitenden des Hospizes. In der Mitte des Gemeinschaftraumes lag ein großes – aus Stoff gestaltetes Herz. Auf dem Rand waren bunte, Laubblättern nachempfundene Papiere platziert, auf denen die Namen, das Geburts- und das Sterbedatum der Verstorbenen notiert waren sowie je ein „Seelchen“. Nachdem der Name der Verstorbenen in der Reihenfolge des Versterbens genannt/aufgerufen war, brachten die An- und Zugehörigen (oder Mitarbeitende) ein Teelicht im Glas zum jeweiligen Erinnerungsblatt. Nachdem die Verstorbenen so symbolisch in der Mitte des Kreises repräsentiert waren, folgte eine Meditation der Erinnerung, um in einem weiteren Schritt den Verstorbenen gute Wünsche mit auf den Weg zu geben.

 

 

Die Seelen der Verstorbenen wurden im Anschluss symbolisch mit dem „loslassen“ von Luftballons in den Himmel freigegeben, die durch den Sturm des Tages weit davongetragen wurden.

 

Im Anschluss konnten sich die An- und Zugehörigen bei Kaffee und Kuchen untereinander und mit den Mitarbeitenden über die Zeit im Hospiz und die Zeit danach austauschen. Dabei war für den ein oder anderen „schön“ zu sehen, dass man mit seiner Trauer nicht allein ist. Die Bezirkskantorin Kornelia Kupski, die auch jede Woche im Hospiz auf dem Klavier verschiedene Stücke zu Gehör bringt, hat für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gesorgt.

 

 

Lions übergeben Spende über 2000 Euro an Hospiz

Die Hospizleitung Brigitte Kiese (links) vom Hospiz nimmt die Spende des Lions Clubs Eschwege-Werratal entgegen

Eine dramatische Flucht mit einem selbst genähten Heißluftballon aus der DDR in den Westen verhalf zwei Familien im Jahr 1979 zu einem Leben in Freiheit. 46 Jahre später sorgt ein Rückblick auf die Ereignisse von damals unter andern dafür, dass das Eschweger Hospiz „Meißnerblick“ eine Spende in Höhe 2043 Euro vom Lions Club Eschwege-Werratal erhielt.

Unter dem Titel „Mit dem Ballon in den Westen“ berichtete Günter Wetzel im September im Bürgerhaus Reichensachsen von seiner spektakulären Flucht aus der DDR. Der Einladung des Lions Clubs waren rund 230 Menschen gefolgt, die die Fluchtgeschichte von Günter Wetzel, der den Ballon konstruierte, nähte und mit seinem Freund testete, hören wollten und die einen bewegenden und spannenden Abend im bis auf den letzten Platz gefüllten Bürgerhaus von Reichensachsen erlebten.

Wetzel, der heute als Rentner in Chemnitz lebt, schilderte eindrucksvoll, wie er gemeinsam mit seiner Familie und Freunden 1979 mit seinem selbst gebauten Heißluftballon in den Westen floh – eine Geschichte, die durch Mut, Erfindungsgeist und den Wunsch nach Freiheit geprägt ist.

Er schilderte aber auch die politischen und gesellschaftlichen Zustände in der DDR, wie der Plan, die DDR zu verlassen, reifte, samt aller damit verbundenen Gefahren, Sorgen und berechtigten Ängsten vor Entdeckung durch die Staatssicherheit. Die tatsächliche Flucht der beiden Familien mit vier Erwachsenen und vier Kindern – das jüngste war erst zwei Jahre alt – gelang erst beim dritten Versuch und das auch nur knapp. Den Flüchtenden war in der Luft das Gas ausgegangen und der Ballon verlor schnell an Höhe, erreichte aber auf wundersamer Weise knapp das Gebiet der Bundesrepublik nahe dem fränkischen Ort Naila, der dadurch tatsächlich zu sowas wie Berühmtheit gelangte. Die Staatssicherheit war den beiden Familien zu diesem Zeitpunkt bereits dicht auf den Fersen.

Das Publikum folgte gebannt seinen Schilderungen und honorierte den Vortrag mit großem Applaus. Der Lions Club übernahm sämtliche Kosten für die Veranstaltung und bat stattdessen um Spenden zugunsten des Hospizes „Meißnerblick“. Dank der großen Spendenbereitschaft der Gäste konnte nun der gesamte Betrag an das Hospiz übergeben werden.

Der Lions Club dankt allen Besuchern für ihre großzügige Unterstützung und betont, dass der Abend nicht nur durch die eindrucksvolle Geschichte, sondern auch durch die Hilfsbereitschaft der Teilnehmer in Erinnerung bleiben wird.