Aktuelles

Lesung im Hospiz Meißnerblick mit Bekim Caushi

Herzliche Einladung an alle: Am 9. Mai 2026 um 14.00 Uhr findet im Hospiz Meißnerblick eine Lesung mit dem Autor des Romans „Wenn die Nerven brennen“ Bekim Caushi statt.

 

Bekim Caushi wurde 1987 im Kosovo geboren und kam als Kind nach Deutschland. Geprägt von Erfahrungen wie Krieg, Krankheit, Verlust und der Suche nach Sinn, schreibt er bewegende Romane über das, was Menschen innerlich zusammenhält wie Liebe, Freundschaft, Erinnerung und Vergebung.

Hannes Hartmann war Feuerwehrmann – stark, lebensfroh, mutig. Er konnte jedes Feuer löschen. Nur nicht das in sich selbst. Als die Diagnose Multiple Sklerose sein Leben erschüttert, beginnt ein stilles Sterben auf Raten: sein Körper versagt, seine Ehe zerbricht, seine Sprache verstummt. Doch ausgerechnet in der völligen Abhängigkeit findet Hannes eine neue Stimme – durch Sebastian. Eine Begegnung, die mehr bedeutet, als sie zunächst ahnen lässt.

Sein Debütroman „Wenn die Nerven brennen“ ist ein zutiefst menschlicher Roman über das, was uns zusammenhält, wenn alles zerfällt: Liebe, die keine Worte braucht, Freundschaft, die Erinnerungen überlebt und ein Funke Sinn, der selbst im Sterben weiterleuchtet.

Um eine Anmeldung bis zum 6. Mai 2026 unter der Tel: 05651- 33960-0 wird gebeten. Die Plätze sind begrenzt.

 

75 Jahre Handwerkstradition – Firma Kollmann e.K. feiert Firmenjubiläum und sammelt Spenden zugunsten des Hospizes Meißnerblick

Am 21. März 2026 feierte Firma Kollmann e.K. sein 75-jähriges Jubiläum und sammelte in diesem Zusammenhang Spenden für das Hospiz Meißnerblick. Björn Burgheim hatte 2003 die von seinem Großvater Heinz Kollmann 1950 gegründete Firma übernommen und kontinuierlich weiterentwickelt, dass deren Angebot immer auf dem technisch und fachlich neuesten Stand ist.

Die Entscheidung diesen besonderen Anlass mit einer Spendenaktion zugunsten unseres Hospizes Meißnerblick zu verbinden, bei dem ein Betrag von 518,45 € gesammelt wurde, erfüllt uns mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit.

Wir gratulieren herzlich zu dem 75-jährigen Bestehen und wünschen Familie Burgheim weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.

Firmeninhaber Björn Burgheim übergibt die gesammelten Spenden an die Hospizleitung Brigitte Kiese

 

Ein gutes Jahr Nähe am Ende des Weges

Werra Rundschau am 12.03.2026, Seite 12

Das Hospiz Meißnerblick: Ein Jahr voller Begegnungen, Erinnerungen und Gemeinschaft in Eschwege

 

Gemeinschaftlich Abschied nehmen: In regelmäßigen Abständen finden Gedenkfeiern für die verstorbenen Gäste des Hospizes statt.

 

Seit gut einem Jahr hat das Hospiz Meißnerblick nun geöffnet. In dieser Zeit hat das Team bereits mehrere Gäste und deren Familien auf ihrem letzten Weg begleitet – eine sehr persönliche und individuelle Aufgabe, die sich zunehmend auch im Haus selbst bemerkbar macht.

„Wir erhalten immer wieder selbstgemalte Bilder und Fotografien von Familienangehörigen“, erzählt Brigitte Kiese, Leiterin des Hospizes, beim Gang durch das Haus. An den Wänden des Hospizes lassen sich diese wiederfinden und sie erzählen auf ihre Weise von den Menschen, die hier ihre letzten Tage verbracht haben.

Das Hospiz, das durch weite Gänge, große Panoramafenster und eine freundliche Atmosphäre geprägt ist, möchte für die Gäste und ihre Angehörigen ein Ort sein, den sie trotz des traurigen Anlasses gerne betreten. Dass dies nicht nur ein Wunsch ist, sondern bereits gelebte Realität, zeigt das neu gegründete Angehörigen-Café.

„Menschen, deren Angehörige hier verstorben sind, haben uns gesagt, dass sie gerne noch einmal zu uns kommen würden. Denn das Hospiz und wir stellen für sie eine Verbindung zu ihrem geliebten Menschen dar“, berichtet Brigitte Kiese weiter. Und so entsteht mit dem Angehörigen-Café nun eine regelmäßige Runde, die es ermöglicht, mit Menschen zusammenzukommen, die Ähnliches erlebt haben – an dem Ort, der sie auf besondere Weise miteinander verbindet.

Hospiz – das ist echtes Leben

„Das Leben im Hospiz ist echtes Leben – innerhalb einer Gemeinschaft“, sagt die Leiterin überzeugt. Angebote wie die offene Gemeinschaftsküche, die das Herzstück der Einrichtung bildet, der Multifunktionsraum, in dem auch Geburtstage gefeiert werden, sowie Yoga und gemeinsame Gedenkfeiern bestätigen diesen Eindruck.

Auch wenn sich das Hospiz innerhalb eines Jahres in Eschwege und der Region gut etabliert habe, wünscht sich die Leiterin manchmal, dass mehr Betroffene direkt auf sie zukämen. „Oft zögern die Menschen, uns direkt anzusprechen, ob wir einen freien Platz haben.“ In einigen Fällen sei es dann leider schon zu spät gewesen, und der oder die Betroffene sei vor dem Transport ins Hospiz verstorben.

Deshalb rät sie, dass sich Betroffene direkt an das Hospiz wenden. „Wir beraten gern und unterstützen dabei, wenn ein Platz im Hospiz schnell ermöglicht werden muss.“

Das Team des Hospiz Meißnerblick ist unter 0 56 51/33 96 00 erreichbar.

 

Weihnachtsmarktteam Wellingerode spendet vor Ort an das Hospiz Meißnerblick in Eschwege

Bild von links nach rechts: Armin Eichelkraut, Carsten Henning, Salvatore Perri, Gerda Perri und Iris Hugo (Ehrenamtliche im Hospiz Meißnerblick)

 

Der Erlös des Weihnachtsmarkts 2025 in Meißner-Wellingerode kommt erstmalig dem Hospiz Meißnerblick zugute. Jetzt hat ein Teil des Teams das Hospiz besucht und einen Betrag von 1000 Euro überreicht.

Seit 1997 findet in Wellingerode am Samstag vor Heiligabend der berühmte Weihnachtsmarkt statt. Besucher werden entlang der Krippen und Tafeln mit der Weihnachtsgeschichte, hin zum von leckeren Düften und warmem Licht erfüllten Platz beim Dorfgemeinschaftshaus in Wellingerode geführt. Das lässt ein Gefühl von, „jetzt ist wirklich Weihnachten“, aufkommen. Um den Besuchern einen abwechslungsreichen Markt zu bieten, konnten zuletzt ca. 20 Buden mit unterschiedlichen Angeboten präsentiert werden.

Die Spende setzt sich aus dem Erlös der vom Ortsteil der Gemeinde Meißner selbst betriebenen Stände und dem des Glücksrads zusammen. Für das Glücksrad, der Attraktion des Marktes, suchen Gerda und Salvatore Perri Sponsoren, wie z.B. Carsten Henning von der Fleischerei Henning in Germerode, die freigiebig unterschiedliche Gegenstände spenden, die dann verlost werden und einen neuen Besitzer finden.

Bisher wurde der Erlös aus dem Weihnachtsmarkt hauptsächlich an das Elternhaus krebskranker Kinder in Göttingen gespendet, aber auch an ortsnahe Einrichtungen, wie die Kinder- und Jugendfeuerwehr Meißner und das Eschweger Tierheim.  Jetzt haben sich die Mitglieder des Organisationsteams entschieden, das Hospiz Meißnerblick zu unterstützen. Sie hatten davon gelesen, dass 95 % der durch die Krankenkassen anerkannten Kosten übernommen werden. 5 % und die nicht anerkannten Kosten müssen durch Spenden aufgebracht werden. So kamen Armin Eichelkraut (Ortsvorsteher) Carsten Henning, Salvatore und Gerda Perri im Hospiz vorbei, um eine Spende von 1.000,00 Euro zu übergeben. Iris Hugo, Ehrenamtliche im Hospiz Meißnerblick, und Brigitte Kiese nahmen die Spende freudig entgegen und bedankten sich ganz herzlich mit Kaffee und Kuchen.

Bei einer sich anschließenden Führung durch die Räumlichkeiten informierten sich die großzügigen Spender über die Einrichtung und die Arbeit im Hospiz und fanden ihre Entscheidung für die Spende an das Hospiz mehr als gerechtfertigt.

Männergesangsverein 1870 Ulfen überrascht Gast mit Auftritt

 

Am 27. Februar 2026 besuchte der Männergesangsverein 1870 Ulfen das Hospiz Meißnerblick um – vor allem einem Gast – eine Freude zu bereiten. Doch nicht nur dieser Gast erfreute sich an der Darbietung. Einige Gäste und auch die Belegschaft genossen den Auftritt ebenso sehr und lauschten den Stimmen der Besucher.

Wir bedanken uns recht herzlich bei dem Männergesangsverein 1870 Ulfen für den Auftritt und die überlassene Spende.

 

Trauern heißt auch „sich neu zu verbinden“ – Gedenkfeier für die verstorbenen Gäste im Hospiz Meißnerblick

In der Werra Rundschau vom 26.02.2026, Seite 7

Gedenkfeier: Um die Verstorbenen auf eine besondere Weise loszulassen, schickten Hinterbliebene Luftballons in den Himmel.

 

Hier ist Platz für kleine Rituale, für Erinnerungen im Hospiz und einen Austausch über die Zeit nach dem Versterben: In diesem Monat hat eine weitere Gedenkveranstaltung im Hospiz Meißnerblick für die von Anfang September bis Mitte Dezember verstorbenen Gäste stattgefunden.

Ein im Gemeinschaftsraum ausgebreitetes Herz aus Stoff war mit den jeweiligen Erinnerungsblättern der Verstorbenen sowie einem dazugehörigen „Seelchen“ versehen. Beim Verlesen der Namen wurde je ein Teelicht entzündet und neben das Erinnerungsblatt gestellt. Es wurde der Verstorbenen gedacht und ihnen gute Wünsche mit auf den Weg gegeben.

Bezirkskantorin Kornelia Kupski gab der Veranstaltung am Klavier einen musikalischen Rahmen und trug so zu der feierlichen Atmosphäre bei. Trauern bedeute nicht „loslassen“ – im Gegenteil, trauern heiße „sich neu verbinden“.

Es gelte, die gelebten Verbindungen zu dem verstorbenen Menschen mit all seinen Facetten in lebensbereichernde Erinnerungen zu verwandeln und den Menschen in seiner Bedeutung für das eigene Leben zu würdigen. Diese Erinnerungen trage man tief im Herzen, die einen mit dem Verstorbenen neu verbinden.

Um die Verstorbenen dennoch auf eine besondere Weise loszulassen, wurden von den Hinterbliebenen Luftballons in den Himmel entlassen. Die pastellfarbenen Luftballons stiegen in die Höhe und flogen weit hinaus in die weiße Winterlandschaft.

Zum Abschluss kamen Angehörige und Mitarbeitende bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch. Es wurde gelacht, geweint und es wurden viele schöne, aber auch traurige Erlebnisse geteilt.

Spende statt Weihnachtsgeschenke – Landmetzgerei Henning spendet dem Hospiz Meißnerblick

Am 6. Februar 2026 waren Irmgard Henning und ihr Sohn Carsten Henning von der Landmetzgerei Henning aus Meißner-Germerode zu Besuch im Hospiz Meißnerblick. Nach einer Führung durch das Gebäude überreichten die beiden eine Spende über 400,00 €.

Die letzten Jahre hatte Familie Henning ihren Großkunden jedes Jahr ein Weihnachtsgeschenk übergeben. Doch dieses Jahr entschieden sie sich das Geld für einen guten Zweck zu spenden. Das gesamte Team freut sich sehr über die Spende und bedankt sich bei der Landmetzgerei Henning aus Germerode.

v.l. Kerstin Brübach, Irmgard Henning, Carsten Henning und Alisa Wetzel

 

Evangelischer Posaunenchor Sontra zu Gast im Hospiz Meißnerblick

Der Evangelische Posaunenchor Sontra gab am 24. Januar 2026 im Hospiz Meißnerblick ein kleines Konzert.

Der Auftritt war insbesondere einem Gast gewidmet, der dem Posaunenchor auf besondere Weise verbunden war. Die anwesenden Gäste sowie das Hospizteam zeigten sich sehr erfreut über den musikalischen Besuch und genossen das Konzert sichtlich.

 

Weihnachtsgrüße aus dem Hospiz Meißnerblick

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und die Weihnachtszeit lädt dazu ein, innezuhalten, zurückzublicken und unsere Dankbarkeit auszudrücken.
Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um uns herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung und Ihr Interesse an unserer Arbeit im vergangenen Jahr zu bedanken. Das hat dazu beigetragen, unsere hospizliche Arbeit im Hospiz Meißnerblick für schwerstkranke Menschen sowie ihren Angehörigen in einer herausfordernden Lebensphase mit Respekt und Menschlichkeit zu begegnen und gibt dem Hospizteam Kraft und Motivation für die tägliche Arbeit.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Zuversicht und alles Gute für das kommende Jahr.
Es grüßt herzlich
das Team vom Hospiz Meißnerblick