Aktuelles

Gymnastikgruppe Eltmannshausen spendet dem Hospiz

Am 3. Juni 2026 haben die Vorstandsmitglieder der Gymnastikgruppe Eltmannshausen Monika Schober, Doris Rudeloff und Ulrike Schrader (erste von links, erste und zweite von rechts) der Pflegedienstleitung Kerstin Brübach (zweite von links) dem Hospiz Meißnerblick eine Spende aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf beim Dorfflohmarkt am 10. Mai 2026 in Höhe von 150,00 Euro übergeben.

Klasse der Anne-Frank-Schule spendet dem Hospiz Meißnerblick 100,00 €

Am 6. Mai 2026 hatte das Hospiz Meißnerblick unverhofften Besuch der Klasse 10aG der Anne-Frank-Schule. Sie haben
der Pflegedienstleiterin Kerstin Brübach und der psychosozialen Beraterin des Hospizes Marina Krischeu einen Betrag von 100,00 Euro übergeben, den sie durch eine Waffelbackaktion erwirtschaftet haben. Ein ganz herzliches Dankeschön!!

 

Erste Autorenlesung im Hospiz Meißnerblick mit Bekim Caushi am 9. Mai 2026

Am 9. Mai 2026 las Bekim Caushi im Hospiz Meißnerblick in Eschwege aus seinem Erstlingswerk „Wenn die Nerven brennen“. Es handelte sich im doppelten Sinn um eine erste Autorenlesung:

Es war die erste Lesung für den Autor und auch die erste Autorenlesung im Hospiz Meißnerblick, also eine doppelte Premiere. In diesem Debütroman geht es um Erzählungen zu Liebe und Leid, Hoffnung und Krankheit, Vergebung und Freundschaft. Im Fokus der Lesung stand die Erzählung über seine Tätigkeit als Alltagsbegleiter für einen todkranken Mann in einem Pflegeheim, der ihm zum Freund wurde und den er über fünf Jahre mit viel Engagement begleiten durfte. Mit dieser Erzählung wollte er seinem Freund eine Stimme geben, aber auch ein Denkmal und ein Zeichen des Mitgefühls und der Hoffnung setzen. Im Vortrag kamen ebenso humorvolle als auch Passagen zu Gehör, die zum Nachdenken anregten. Bekim Caushi hat das Publikum auch mit seiner Art des Vortrags sehr berührt. Die mitgebrachten Bücher waren schnell vergriffen, deren Erlös von 256,00 Euro Bekim Caushi für die Arbeit des Hospizes spendete, wofür wir überaus dankbar sind.

 

Autor Bekim Caushi signiert ein Exemplar seines Buches

Lions Club Bad Sooden-Allendorf besucht das Hospiz Meißnerblick

Am 17. April 2026 hat der Lions Club Bad Sooden-Allendorf das Hospiz „Meißnerblick“ in Eschwege besucht und Einblicke in die beeindruckende Arbeit, die dort geleistet wird, erhalten. Pflegedienstleitung Kerstin Brübach führte die Gruppe durch die Einrichtung, erklärte die Organisation, aber auch die Herausforderungen ihrer bemerkenswerten, täglichen Arbeit. Die Einrichtung bietet schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen geschützten, würdevollen und liebevollen Rahmen. In einer warmen, familiären Atmosphäre erhalten die Gäste professionelle palliative Pflege, persönliche Begleitung und menschliche Nähe.

Da Hospizarbeit in Deutschland nur zu 95 Prozent der anerkannten Kosten durch die Krankenkassen finanziert wird, ist das Hospiz „Meißnerblick“ zur Deckung der Kosten auf Spenden angewiesen, um diese wichtige Arbeit fortführen zu können. Jede Unterstützung trägt hier dazu bei, Menschen am Lebensende ein würdevolles Umfeld zu ermöglichen und ihren Angehörigen Halt zu geben. Der Präsident des Lions Club Bad Sooden-Allendorf, Kristian Kühne, und der Vorsitzende des Fördervereins Bernd Malkmes überreichten eine Spende als Wertschätzung und kleinen Teil der Unterstützung der Hospizarbeit.

Beim Überreichen der Spende: Vorsitzender Förderverein Bernd Malkmes, Pflegedienstleitung Kerstin Brübach und Präsident Kristian Kühne

Lesung im Hospiz Meißnerblick mit Bekim Caushi

Herzliche Einladung an alle: Am 9. Mai 2026 um 14.00 Uhr findet im Hospiz Meißnerblick eine Lesung mit dem Autor des Romans „Wenn die Nerven brennen“ Bekim Caushi statt.

 

Bekim Caushi wurde 1987 im Kosovo geboren und kam als Kind nach Deutschland. Geprägt von Erfahrungen wie Krieg, Krankheit, Verlust und der Suche nach Sinn, schreibt er bewegende Romane über das, was Menschen innerlich zusammenhält wie Liebe, Freundschaft, Erinnerung und Vergebung.

Hannes Hartmann war Feuerwehrmann – stark, lebensfroh, mutig. Er konnte jedes Feuer löschen. Nur nicht das in sich selbst. Als die Diagnose Multiple Sklerose sein Leben erschüttert, beginnt ein stilles Sterben auf Raten: sein Körper versagt, seine Ehe zerbricht, seine Sprache verstummt. Doch ausgerechnet in der völligen Abhängigkeit findet Hannes eine neue Stimme – durch Sebastian. Eine Begegnung, die mehr bedeutet, als sie zunächst ahnen lässt.

Sein Debütroman „Wenn die Nerven brennen“ ist ein zutiefst menschlicher Roman über das, was uns zusammenhält, wenn alles zerfällt: Liebe, die keine Worte braucht, Freundschaft, die Erinnerungen überlebt und ein Funke Sinn, der selbst im Sterben weiterleuchtet.

Um eine Anmeldung bis zum 6. Mai 2026 unter der Tel: 05651- 33960-0 wird gebeten. Die Plätze sind begrenzt.

 

75 Jahre Handwerkstradition – Firma Kollmann e.K. feiert Firmenjubiläum und sammelt Spenden zugunsten des Hospizes Meißnerblick

Am 21. März 2026 feierte Firma Kollmann e.K. sein 75-jähriges Jubiläum und sammelte in diesem Zusammenhang Spenden für das Hospiz Meißnerblick. Björn Burgheim hatte 2003 die von seinem Großvater Heinz Kollmann 1950 gegründete Firma übernommen und kontinuierlich weiterentwickelt, dass deren Angebot immer auf dem technisch und fachlich neuesten Stand ist.

Die Entscheidung diesen besonderen Anlass mit einer Spendenaktion zugunsten unseres Hospizes Meißnerblick zu verbinden, bei dem ein Betrag von 518,45 € gesammelt wurde, erfüllt uns mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit.

Wir gratulieren herzlich zu dem 75-jährigen Bestehen und wünschen Familie Burgheim weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.

Firmeninhaber Björn Burgheim übergibt die gesammelten Spenden an die Hospizleitung Brigitte Kiese

 

Ein gutes Jahr Nähe am Ende des Weges

Werra Rundschau am 12.03.2026, Seite 12

Das Hospiz Meißnerblick: Ein Jahr voller Begegnungen, Erinnerungen und Gemeinschaft in Eschwege

 

Gemeinschaftlich Abschied nehmen: In regelmäßigen Abständen finden Gedenkfeiern für die verstorbenen Gäste des Hospizes statt.

 

Seit gut einem Jahr hat das Hospiz Meißnerblick nun geöffnet. In dieser Zeit hat das Team bereits mehrere Gäste und deren Familien auf ihrem letzten Weg begleitet – eine sehr persönliche und individuelle Aufgabe, die sich zunehmend auch im Haus selbst bemerkbar macht.

„Wir erhalten immer wieder selbstgemalte Bilder und Fotografien von Familienangehörigen“, erzählt Brigitte Kiese, Leiterin des Hospizes, beim Gang durch das Haus. An den Wänden des Hospizes lassen sich diese wiederfinden und sie erzählen auf ihre Weise von den Menschen, die hier ihre letzten Tage verbracht haben.

Das Hospiz, das durch weite Gänge, große Panoramafenster und eine freundliche Atmosphäre geprägt ist, möchte für die Gäste und ihre Angehörigen ein Ort sein, den sie trotz des traurigen Anlasses gerne betreten. Dass dies nicht nur ein Wunsch ist, sondern bereits gelebte Realität, zeigt das neu gegründete Angehörigen-Café.

„Menschen, deren Angehörige hier verstorben sind, haben uns gesagt, dass sie gerne noch einmal zu uns kommen würden. Denn das Hospiz und wir stellen für sie eine Verbindung zu ihrem geliebten Menschen dar“, berichtet Brigitte Kiese weiter. Und so entsteht mit dem Angehörigen-Café nun eine regelmäßige Runde, die es ermöglicht, mit Menschen zusammenzukommen, die Ähnliches erlebt haben – an dem Ort, der sie auf besondere Weise miteinander verbindet.

Hospiz – das ist echtes Leben

„Das Leben im Hospiz ist echtes Leben – innerhalb einer Gemeinschaft“, sagt die Leiterin überzeugt. Angebote wie die offene Gemeinschaftsküche, die das Herzstück der Einrichtung bildet, der Multifunktionsraum, in dem auch Geburtstage gefeiert werden, sowie Yoga und gemeinsame Gedenkfeiern bestätigen diesen Eindruck.

Auch wenn sich das Hospiz innerhalb eines Jahres in Eschwege und der Region gut etabliert habe, wünscht sich die Leiterin manchmal, dass mehr Betroffene direkt auf sie zukämen. „Oft zögern die Menschen, uns direkt anzusprechen, ob wir einen freien Platz haben.“ In einigen Fällen sei es dann leider schon zu spät gewesen, und der oder die Betroffene sei vor dem Transport ins Hospiz verstorben.

Deshalb rät sie, dass sich Betroffene direkt an das Hospiz wenden. „Wir beraten gern und unterstützen dabei, wenn ein Platz im Hospiz schnell ermöglicht werden muss.“

Das Team des Hospiz Meißnerblick ist unter 0 56 51/33 96 00 erreichbar.

 

Weihnachtsmarktteam Wellingerode spendet vor Ort an das Hospiz Meißnerblick in Eschwege

Bild von links nach rechts: Armin Eichelkraut, Carsten Henning, Salvatore Perri, Gerda Perri und Iris Hugo (Ehrenamtliche im Hospiz Meißnerblick)

 

Der Erlös des Weihnachtsmarkts 2025 in Meißner-Wellingerode kommt erstmalig dem Hospiz Meißnerblick zugute. Jetzt hat ein Teil des Teams das Hospiz besucht und einen Betrag von 1000 Euro überreicht.

Seit 1997 findet in Wellingerode am Samstag vor Heiligabend der berühmte Weihnachtsmarkt statt. Besucher werden entlang der Krippen und Tafeln mit der Weihnachtsgeschichte, hin zum von leckeren Düften und warmem Licht erfüllten Platz beim Dorfgemeinschaftshaus in Wellingerode geführt. Das lässt ein Gefühl von, „jetzt ist wirklich Weihnachten“, aufkommen. Um den Besuchern einen abwechslungsreichen Markt zu bieten, konnten zuletzt ca. 20 Buden mit unterschiedlichen Angeboten präsentiert werden.

Die Spende setzt sich aus dem Erlös der vom Ortsteil der Gemeinde Meißner selbst betriebenen Stände und dem des Glücksrads zusammen. Für das Glücksrad, der Attraktion des Marktes, suchen Gerda und Salvatore Perri Sponsoren, wie z.B. Carsten Henning von der Fleischerei Henning in Germerode, die freigiebig unterschiedliche Gegenstände spenden, die dann verlost werden und einen neuen Besitzer finden.

Bisher wurde der Erlös aus dem Weihnachtsmarkt hauptsächlich an das Elternhaus krebskranker Kinder in Göttingen gespendet, aber auch an ortsnahe Einrichtungen, wie die Kinder- und Jugendfeuerwehr Meißner und das Eschweger Tierheim.  Jetzt haben sich die Mitglieder des Organisationsteams entschieden, das Hospiz Meißnerblick zu unterstützen. Sie hatten davon gelesen, dass 95 % der durch die Krankenkassen anerkannten Kosten übernommen werden. 5 % und die nicht anerkannten Kosten müssen durch Spenden aufgebracht werden. So kamen Armin Eichelkraut (Ortsvorsteher) Carsten Henning, Salvatore und Gerda Perri im Hospiz vorbei, um eine Spende von 1.000,00 Euro zu übergeben. Iris Hugo, Ehrenamtliche im Hospiz Meißnerblick, und Brigitte Kiese nahmen die Spende freudig entgegen und bedankten sich ganz herzlich mit Kaffee und Kuchen.

Bei einer sich anschließenden Führung durch die Räumlichkeiten informierten sich die großzügigen Spender über die Einrichtung und die Arbeit im Hospiz und fanden ihre Entscheidung für die Spende an das Hospiz mehr als gerechtfertigt.

Männergesangsverein 1870 Ulfen überrascht Gast mit Auftritt

 

Am 27. Februar 2026 besuchte der Männergesangsverein 1870 Ulfen das Hospiz Meißnerblick um – vor allem einem Gast – eine Freude zu bereiten. Doch nicht nur dieser Gast erfreute sich an der Darbietung. Einige Gäste und auch die Belegschaft genossen den Auftritt ebenso sehr und lauschten den Stimmen der Besucher.

Wir bedanken uns recht herzlich bei dem Männergesangsverein 1870 Ulfen für den Auftritt und die überlassene Spende.